Mitgliederversammlung der UWV-Mechernich


 Pressebericht Kölner Stadtanzeiger

 Pressebericht Kölnische Rundschau

 

Sehr harmonisch verlief die gut besuchte Jahresversammlung der UWV-Mitglieder Anfang November im Strempter Bürgerhaus. Nach den im Kreisvorstand entstandenen Querelen hatte Sascha Herring den Rücktritt von allen Ämtern und seinen Austritt aus der UWV erklärt. Über den seither  vakanten Posten des Fraktionsvorsitzenden wird später entschieden; zunächst wurde der Vorstand satzungsgemäß neu gewählt. Als Vorsitzende im Amt bestätigt wurde Ulrike Syndicus; ihr Stellvertreter ist Karl-Heinz Seeliger. Weiterhin im Amt als Geschäftsführer bleiben Heinz Schmitz sowie Stephanie Nöthen als Kassiererin.

Die vier Beisitzerposten nehmen Jan Bajda, Heike Waßenhoven, Gunnar Simon und Hubert Malcherek ein. Alle Wahlen erfolgten einstimmig bei eigener Enthaltung. Nach der Entlastung des Vorstands übernahmen auch Ralf von Witzenhausen und Andrea Rademacher erneut das Amt der Kassenprüfer; neu als deren Vertreter wurde Jan Classen gewählt. Gunnar Simon referierte über die Arbeit der UWV im Stadtrat; Franz Troschke berichtete über die Themen im Kreistag. Heinz Schmitz gab einen Rückblick über die Aktivitäten des Stadtverbandes in den zurückliegenden Monaten, ehe der Abend bei Gesprächen und  leckerem Essen ausklang.


Bericht der UWV-Internetredaktion


27.06.2017 - Bericht: Internetredaktion Klara

Atomkraft – nicht mit uns


Am Sonntag machten sich tausende Bürgerinnen und Bürger auf den Weg zur Menschenkette von Aachen nach Tihange, um gegen den fortlaufenden Betrieb der Kraftwerke dort und in Doel zu demonstrieren. Plakate und Fahnen mit der Aufschrift „Atomkraft – nein Danke“ oder „Keiner lächelt, alle strahlen“ oder „Nur die Sonne darf strahlen“ zeigten die Meinung der Teilnehmer. Wie kann es sein, dass Menschen und Natur einem solchen Risiko ausgesetzt werden, nur weil sich sehr viel Geld mit einem Atommeiler verdienen lässt? Haben die Betreiber die Auswirkungen von Tschernobyl 1986 oder Fukushima vor wenigen Jahren schon vergessen? Interessiert sie die zunehmende Zahl an Rissen überhaupt nicht und denken Sie wirklich, wir glauben ihre Reden, dass diese Art Energie herzustellen beherrschbar und gefahrlos ist? Wenn alles so sicher ist, warum weiß noch kein Mensch, was mit den Atomabfällen, die seit vielen Jahren in der Asse und sonst wo vor sich hin verrotten, geschehen soll und wie sie - ohne gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen - entsorgt werden können? Strahlende Aussichten für die kommenden Generationen.

Auch UWV-Mitglieder der Ortsverbandes Mechernich nahmen teil.